Ich detransitioniere (MtFtM)
Ich dachte, trans zu sein würde mein Trauma heilen, aber ich löschte nur den femininen Jungen aus, der ich war. Ich bin ein schwuler Mann – mein Körper, meine Stimme und meine Wahrheit waren immer genug.
Überblick
Nicolas Flowers berichtet von seiner Detransition nach drei Jahren als trans Frau und erklärt, dass Mobbing in der Kindheit, Körperdysmorphie und ein verzweifeltes Bedürfnis nach Akzeptanz ihn mit achtzehn ohne Therapie in die Transition führten. Durch spirituelle Praxis, das Zuhören bei anderen Detransitionierenden und die Wiederverbindung mit seinem inneren Kind erkannte er, dass er ein femininer schwuler Mann und keine Frau ist. Heute setzt er sich für nicht-affirmative Therapie ein, warnt davor, aus Traumaflucht oder um anderen zu gefallen zu transitionieren, und mahnt zu medizinischer Vorsicht, wobei er anerkennt, dass eine Transition ein bedeutsamer, wenn auch kostspieliger Teil der Selbstfindung sein kann.
Vollständige Video-Zusammenfassung
Nicolas Flowers berichtet auf seinem Kanal Nita Acceptance, dass er erst vor sechs Wochen mit der Detransition begonnen hat, nachdem er etwa drei Jahre als trans Frau gelebt hatte. Er erklärt, nie auf Zugangsbeschränkungen gestoßen zu sein: Mit 18 habe er „aus einer Laune heraus“ ohne Therapie mit Hormonen begonnen und erkenne heute, dass die Entscheidung nicht von anhaltender Geschlechtsdysphorie getrieben war, sondern von Mobbing in der Kindheit auf Okinawa, körperdysmorphen Problemen mit Körperbehaarung und Stimme und einem unbewussten Bedürfnis nach Akzeptanz. Detransitionierte wie Shapeshifter und Blair White zu sehen half ihm zu erkennen, dass er „sein inneres Kind durch die Transition gepresst“ hatte und den „femininen Jungen“ zum Schweigen brachte, der einst hohe Töne gesungen und sich verkleidet hatte. Als er eines Tages auf der Wiese Tagebuch schrieb, spürte er den Schock dieses inneren Kindes und schrieb: „Ich fühle mich, als hätte ich eine frühere Version meiner selbst getötet … Ich weiß, ich werde nie eine Frau sein.“ Nicolas beschreibt die emotionalen und körperlichen Folgen: Obwohl das weibliche Auftreten die soziale Angst kurzzeitig linderte, verschlimmerten sich Depression und Selbsthass, und das Absetzen der Hormone von heute auf morgen verursachte Genitalschmerzen und eine körperliche „180-Grad“-Umkehr. Er fordert jeden, der eine Transition hinterfragt, auf, Therapeuten zu suchen, die nicht „geschlechtsbejahend“ sind und den Advocatus Diaboli spielen, Hormone unter ärztlicher Aufsicht auszuschleichen und ehrlich mit dem Herzen Tagebuch zu führen. Er würdigt die Erfahrung, statt sich zu schämen, und feiert heute, ein schwuler, femininer Mann zu sein, der Make-up und rosa Brillen trägt, und deutet die Detransition als spirituelle Heimkehr: „Die Erde braucht das Feminine zurück.“